Die Restschuldversicherung ist eine Versicherung, die der Kreditnehmer abschließt und die hauptsächlich dem Kreditgeber mehr Sicherheit bietet. Denn wenn dem Kreditnehmer etwas passiert, übernimmt die Versicherung die Zahlung der Schulden des Kreditnehmers. Die Restschutzversicherung bezahlt den Kredit zum Beispiel im Todesfall des Kreditnehmers oder bei Krankheit und Arbeitslosigkeit, je nach dem was in dem Versicherungsvertrag vereinbart wurde
Jedoch tritt der Kreditnehmer in einen Gruppenvertag des Kreditgebers ein, so dass er nicht selbst entscheiden kann wie die Versicherung abläuft, und er hat auch weniger Rechte, denn er kann den Vertrag nicht ändern, so wie bei einem Einzelvertrag. Deshalb kann man sagen, dass die Restschuldversicherung dem Kreditgeber mehr hilft als dem Kreditnehmer. Jedoch erhöht dies die Sicherheit des Kredits und somit kann der Kreditnehmer überhaupt einen Kredit bekommen. Im Fall einer Krankheit oder der Arbeitslosigkeit ist die Restschuldversicherung aber sehr nützlich, weil sie dem Kreditnehmer Luft verschaffen um seine Probleme zu lösen, ohne sich Sorgen machen zu müssen.
Die Restschuldversicherung wurde in den USA in den 50er Jahren erfunden, und kam nach kurzer Zeit auch nach Deutschland. Inzwischen hat sich die Restschuldversicherung weiter entwickelt. Bei einem Ratenkredit oder bei einem Annuitätendarlehen werden auch für die Restschuldversicherung fixe Raten gezahlt. Bei einem revolvierenden Kredit werden die Raten für die Restschuldversicherung aber ständig neu kalkuliert. Inzwischen bieten fast alle Restschuldversicherungen Schutz gegen den Todesfall, Arbeitslosigkeit und schweren Krankheiten, aber die genauen Bedingungen hängen von dem Vertrag des Kreditgebers ab.
Wenn ein Kreditgeber eine Restschuldversicherung fordert, dann muss er diese in den Effektivzins einkalkulieren. Jedoch tun das nur wenige Kreditanbietern, denn sie zeihen es vor die Restschuldversicherung in das Kreditscoring nicht aufzunehmen, und nur danach die Restschuldversicherung aggressiv anzubieten, denn der Kreditgeber bekommt eine Provision wenn er eine Restschuldversicherung anbietet. Deshalb sind die Beträge der Restschutzversicherung auch sehr hoch im vergleich zu einer anderen Art von Versicherung. Dazu kommt noch, dass viele Verträge der Restschutzversicherungen so gestaltet sind, dass die Versicherung nur dann zahlt, wenn der schwere Fall schon einige Zeit dauert. Somit ist diese Versicherung nur in sehr ernsten Fällen nützlich und diese treten relativ selten auf.
Ein Vorteil der Restschuldversicherung besteht darin, dass der Versicherer auf eine Prüfung des Gesundheitszustandes des Versicherten verzichtet, so dass der Vertrag viel schneller abgeschlossen wird. Überlegen sie deshalb gut ob sie so eine Versicherung abschließen oder nicht. Manchmal ist es besser sich auf andere Weise zu sichern. Leider können sie auf den Rat des Kreditgebers nicht vertrauen, denn dieser hat großes Interesse daran die Provision für die Restschuldversicherung zu erhalten. Das gleiche gilt auch für Kreditberater.