Das Beamtendarlehen
Das Beamtendarlehen ist kein Begriff aus dem Finanzenjargon, sondern ein Wort, das von Banken in ihrem Marketing benutzt wird. Das Beamtendarlehen ist so wie der Name schon sagt, ein Darlehen, das an Beamte gegeben wird, und kann also jede Art von Darlehen sein. Aber weil Ratenkredite und Konsumkredite die Beliebtesten Darlehen sind, bezeichnet das Beamtendarlehen meistens einen Konsumkredit der von Beamten genommen wird. Angestellte im öffentlichen Dienst, also Berufssoldaten, Polizeibeamten, Lehrer und Akademiker (verbeamtet), Richter, Justizbeamte, Postbeamte, und andere Beamten können so einen Kredit bekommen, wenn sie seit wenigstens fünf Jahren für den Staat arbeiten. Beamtenkredite werden von normalen Krediten unterschieden, denn Beamte verdienen besser als andere Angestellte und ihr Job ist viel sicherer. Dies bedeutet, dass es für die Bank ein geringeres Risiko gibt, und dies ermöglicht auch bessere Konditionen und einen niedrigeren Zinssatz. Auch lange Kreditfristen werden bei Beamtendarlehen angeboten, denn das Risiko ist beschaulicher als bei anderen Krediten. Somit ist der Kredit auch einfacher zu tragen, denn die monatlichen Raten sind kleiner. Oft werden Beamtendarlehen auch als endfällige Darlehen abgeschlossen. Dies sind Kredite bei denen die Kreditsumme erst am Ende der Kreditfrist bezahlt wird. Bis zu dieser Frist wird nur der Zins bezahlt. Bei Beamtendarlehen werden diese endfälligen Kredite zusammen mit einer Kaptiallebensversicherung abgeschlossen. Somit wird während der Kreditdauer nur der Zins plus die Prämie für die Lebensversicherung gezahlt. Die Lebensversicherung wird so abgeschlossen, dass sie am Ende des Beamtendarlehens abläuft, und dass sie dieselbe Summe beträgt. Am Ende wird diese ausgezahlt und praktisch wird der Kredit aus dieser Summe bezahlt. Jedoch kann der Kreditnehmer die Kapitalisierung seiner Lebensversicherung erhalten, wenn es diese gibt. Beamtendarlehen sind somit sehr attraktive Kredite die für die bestimmt sind, die bei dem Staat arbeiten. Jedoch sind diese trotzdem Kredite die von Gewerblichen Kreditinstituten und Banken vergeben werden. Somit gibt es auch hier einen Markt, und Konkurrenz. Dies führt dazu, dass es viele unterschiedliche Angebote gibt, die besser oder schlechter sein können. Deshalb lohnt es sich auch in diesem Fall sich gut zu informieren und wenigstens fünf oder sechs Angebote zu vergleichen. Auch sollte man seinen Schufa Score nicht vernachlässigen, denn dieser ist trotzdem wichtig, selbst wenn es allgemein gilt, dass Beamte eine bessere Bonität haben. Das Beamtendarlehen hängt auch davon ab, wie viel sie verdienen und seit wie langer Zeit sie schon bei dem Staat arbeiten. Das Beamtendarlehen ist zwar sehr attraktiv aber vielleicht auch etwas schwieriger zu verstehen und deshalb ist es keine schlechte Idee einen Kreditberater aufzusuchen. Als Beamter sollten sie immer erst versuchen einen Beamtenkredit zu nehmen, und nicht einen normalen Verbraucherkredit, denn die Vorteile sind einfach viel zu groß um darauf zu verzichten.
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